berufsbekleidung

Kleidungsmaxime für Berufseinsteiger


Vor dem Bewerbungsgespräch oder dem Praktikumsstart steht die große Frage im Raum: Was soll ich anziehen? Heute ist es längst nicht mehr so klar wie früher, welche Hülle die richtige ist. Aber es gibt einige Eckpfeiler, an denen man sich orientieren kann. Bei allem gilt: wenn du dich unwohl oder verkleidet fühlst, wird man es dir ansehen. Weil aber ein authentischer, ehrlicher und natürlicher Eindruck heute in vielen Branchen eine große Rolle spielt, sollte die Kleidung deine Persönlichkeit nicht untergraben. In einigen Branchen ist konservative Etikette jedoch Pflicht. Hier die wichtigsten Kleidungsmaxime!

Berufskleidung: Was gar nicht geht

Gar nicht erst in Betracht ziehen brauchst du Kleidung mit kleinen Mottenlöchern oder nicht entfernbaren Schmutz und Klamotten die stinken. Was noch zu gewagt ist: Miniröcke, Netzstrumpfhosen, High Heels, Schulter-, Bauch- oder Oberschenkelfrei, jegliche Kopfbedeckung, außer aus religiösen Gründen, Jogginghose, Sportklamotten.

Was die konservative Etikette im Beruf vorschreibt

Bänker, Unternehmensberater und Finanzdienstleister erwarten beim Bewerbungsgespräch genau das Outfit, was sie am Arbeitsplatz tragen: „Pinguin-Style“. Also: Weißes Hemd, Anzug, Lederschuhe, Krawatte. Nadelstreifen und farbige Blusen sind hier schon das höchste der Gefühle. Klar, in einem Anzug oder Kostüm geht man „auf Nummer sicher“. Manche fühlen sich darin sogar richtig wohl, das sieht man ihnen dann auch an. Wer sich aber zu verkleidet fühlt, strahlt das auch aus. So kann es auch einen zu bemühten, verkrampften, negativen Eindruck machen.

Der Mittelweg bei der Kleidungswahl

Im 21. Jahrhundert ist die Arbeitswelt nicht mehr so steif, wie noch zur Zeit unserer Eltern. Wer sich in Blaser und Anzug unwohl fühlt, kann also getrost den Mittelweg wählen. Wie wäre es mit Hemd oder Bluse mit Bluejeans (natürlich ohne Löcher)? Oder mit einem schicken Wollpulli, einem unauffälligen T-Shirt oder Longsleeve? Vor allem im handwerklichen, sozialen, kreativen und künstlerischen Umfeld begegnen einem weniger Schlipsträger. Hier läuft man im Anzug sogar Gefahr, sich zu elegant und „over dressed“ zu fühlen.

Der „Spy-It-Out-Tipp“
Check doch einfach die Homepage deines potentiellen Arbeitgebers! Schau dir das Team an und suche nach Fotos vom Unternehmen. Treten die Menschen mit Krawatte und Anzug auf, oder tragen sie bequemen „Casual-Look“? Wenn du dich daran orientierst, sollte dem neuen Ausbildungsplatz zumindest äußerlich nichts im Wege stehen.


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