Musik im Job – darf, kann oder sollte?


Gehörst du zu den Menschen, die absolute Stille bei der Arbeit brauchen oder findest du es entspannender, mit einem halben Ohr dem Hintergrundgedudel deines Lieblingssenders zuzuhören? In den meisten Büros ist das meist kein Problem. Auch in vielen Werkstätten sind bisweilen lauthalse Singwettbewerbe zwischen den Mitarbeitern zu hören. Das mag ja ganz gut klappen, wenn der Musikgeschmack unter Kollegen ähnlich ist. In diesem Beitrag widmen wir uns der Beschallung am Arbeitsplatz. Ist Musik erlaubt, wie laut darf sie sein und gibt es Alternativen? Hier erfährst du mehr…

 

Darf Musik am Arbeitsplatz laufen?

In den meisten Betrieben ist es kein Problem, etwas Hintergrundmusik laufen zu lassen. Es soll aber tatsächlich Vorgesetzte geben, die Musik im Job verbieten möchten. Ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts jedoch hat entscheiden, dass Radios grundsätzlich nicht verboten werden dürfen. Es sei denn, Kunden oder Mitarbeiter fühlen sich gestört oder werden negativ beeinflusst. Im Klartext heißt das für dich, dass dein Chef dir die Musik verbieten darf, wenn du dabei deinen Job nicht mehr ordentlich machst. Wenn dich die Musik nicht ablenkt und du super dabei arbeitest, dann darfst du auch Musik hören. Doch häufig arbeitest du nicht in einem luxuriösen Ein-Mann-Büro, sondern teilst es dir mit mehreren Kollegen. Damit ihr auf einen Nenner kommt, solltet ihr ein paar Regeln beachten.

 

Musik ist für alle da!

Frage die Mitarbeiter in deiner unmittelbaren Nähe, ob sie etwas dagegen haben, wenn Musik läuft. Dreh die Musik nicht so laut auf und respektiere, wenn dich ein Kollege bittet, du möchtest etwas leiser machen. Einigt euch auf ein Genre, das jedem gefällt oder erstellt eine Playlist, in der für jeden etwas dabei ist. Ihr könnt euch dazu auch Thementage aussuchen, wie etwa heute Klassik, morgen italienische Schlager, übermorgen „The Best Of 1990’s“, was auch immer. Versuche dich zusammenzureißen und nicht bei jedem Lied laut mitzusingen, es sei denn alle machen mit. Wenn du eher ausgefallene Musikwünsche hast und etwa die neusten Heavy Metal Hits hören willst, dann nutze lieber gute (!) Kopfhörer. Probiert auch mal etwas anderes, wie z. B. meditative Hintergrundklänge, Urwaldgeräusche, Vogelgezwitscher, Wassergeplätscher oder die Geräuschkulisse eines Kaffeehauses. Anregungen dazu findet ihr im Internet oder mit den Tools Coffitivity bzw. Noisli.

 

Warum Musik die Luft erfüllen sollte…

Wissenschaftliche Studien belegen, dass leise und dezente Musik am Arbeitsplatz die Konzentration und die Produktivität steigern können. Die Rhythmen und Klänge lassen sozusagen den Motor am Laufen, solange sie passiv wahrgenommen werden und nicht die eigenen Gedanken übertönen. Musik wirkt außerdem entspannend, stressreduzierend und macht happy. Deswegen arbeiten wir mit guter Musik auch qualitativ besser. Aggressive und laute Klänge hingegen machen die Aufmerksamkeit zunichte. Wähle daher lieber entspanntes Geplänkel und tob dich zuhause mit basslastiger Mucke aus. Mit einer guten Auswahl, die alle Mitarbeiter begrüßen, wird jedoch auch der stressigste Arbeitsplatz zu einer kleinen Entspannungsoase.

 

 


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