Miriam / Schul- und Studienpraktikum


Mein Name ist Miriam, ich bin 23 Jahre und studiere Technikjournalismus/PR an der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg. Auf diesem Wege möchte ich euch meine Erfahrungen mit Praktika näher bringen und euch dazu motivieren, so viel mitzunehmen wie ihr könnt.

Das Schulpraktikum

Jeder Schüler muss während seiner Schulzeit mindestens ein Praktikum machen. Bei mir war das natürlich auch so. 10 Klasse Gymnasium und ich war ein wenig überfordert mit der Situation, dass ich zwei Wochen „arbeiten“ und nicht zur Schule gehen soll. Schon immer wollte ich Lehrerin werden, meine Familie hat immer gesagt „Miriam, du solltest Lehrerin werden!“. Tja nun gut, also wenn, dann sowieso nur Grundschule dachte ich immer. Gesagt, getan: ich bekam einen Praktikumsplatz an meiner alten Grundschule, gar nicht weit von zu Hause.

Diese zwei Wochen haben meine kompletten Zukunftsvorstellungen über den Haufen geworfen. Bereits am ersten Tag kam ich nach Hause und war felsenfest davon entschlossen, dass ich niemals Lehrerin werden möchte. Im Nachhinein weiß ich nicht ein mal mehr die genauen Beweggründe zu dieser Aussage, aber das Ausschlussprinzip hat hier zugeschlagen. Zum Glück! So kam ein Beruf weniger für mich in Frage und ich konnte mich gedanklich schon in andere Richtungen orientieren.

Der Verlauf des Praktikums war dennoch angenehm und ich mag die Erfahrungen nicht missen. Gerade in dem Alter ist es sehr wichtig in den Arbeitsalltag hinzuschnuppern und die erste Begegnung mit der Arbeitswelt zu machen. Im Nachhinein bereue ich nur eine Sachen, dass ich in meinen Ferien keine weiteren Schülerpraktika gemacht habe. Das hätte die Berufssorgen Studium oder Ausbildung während der Abiturzeit verringert.

Das Praxissemester/ Pflichtpraktikum während des Studiums

Zurzeit befinde ich mich in meinem Praxissemester. Ein Pflichtpraktikum über 6 Monate im Rahmen meines Studiums Technikjournalismus und PR. Mein Résumé nach einigen Wochen ist sehr positiv. Ich absolviere das Praktikum in einer PR- und  Werbeagentur, in der ich vorher als studentische Aushilfe tätig war.

Wenn einem die Möglichkeit geboten wird in einem Unternehmen, dass man als Aushilfe schon kennenlernen konnte, ein Praktikum zu machen, hat das einige Vorteile. Man kennt das Team, die Arbeitsbedingungen und grobe Arbeitsabläufe. Es ist nicht ganz ins kalte Wasser geworfen. Natürlich haben sich die Aufgaben und die Arbeitszeiten verändert, aber das habe ich mir auch von meinem Praktikum erhofft. Viele verschiedene und vor allem neue Dinge kennenlernen, aber gleichzeitig auch Verantwortung übernehmen.

Vor dem Praktikum hatte ich eine Menge Respekt. Vollzeit arbeiten gehen? Immer feste Zeiten einhalten? Das bin ich aus meinem Studentenleben nicht gewohnt und war fast die größte Hürde. Aber: der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die festen Zeiten weiß ich mittlerweile zu schätzen und die Arbeit macht mir Spaß. Für meine Zukunft habe ich festgestellt, dass ich es mir gut vorstellen kann in diesem Beruf in dieser Branche zu arbeiten. Auch wenn ich noch einigen Wochen Praktikum vor mir habe kann ich sagen, es war und wird ein voller Erfolg.

Fazit meines „Praktikums”

Meine Meinung über die Wichtigkeit von Praktika hat sich nur verstärkt. Je mehr Praktika, desto besser. Man lernt nicht nur viel, sondern knüpft auch wichtige Kontakte für die Zukunft. Auch wenn einem ein Praktikum in einem Beruf keinen Spaß gemacht hat, darf man nie vergessen, was daraus gelernt wurde.


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