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Dank Smalltalk Eindruck hinterlassen – Nach dem Praktikum in Erinnerung bleiben


Gerade große Unternehmen betreuen jährlich, manche sogar monatlich, eine Vielzahl von Praktikanten. Viele Mitarbeiter und Abteilungsleiter haben den Eindruck „Die Praktikanten kommen und gehen“ und vergessen die meisten von Ihnen schon kurz nach dem Praktikum wieder. Aber manche Praktikanten bleiben einfach im Gedächtnis, weil sie irgendwie mehr Teil des Teams wurden und sich stärker einbrachten als andere. Das liegt natürlich manchmal an Praktikanten, die mehr machen als nur das, was ihnen gesagt wird und mit Eigeninitiative und eigenen Projekten auffallen. Häufig sind es aber auch die Persönlchkeit und die Gespräche, welche in Erinnerung bleiben. Gesegnet ist da, wer die Kunst des Smalltalks beherrscht. Aber keine Sorge, Smalltalk kann man lernen und es klappt Erfahrungsgemäß von Mal zu Mal besser.

Das Smalltalk Tutorial

Mit ein paar Kommunikationsregeln im Hinterkopf, flutscht der Smalltalk wie das Ei in die Pfanne.

Geeignete Themen für den Smalltalk

Du stehst neben deinen Kollegen in der Küche, auf dem Parkplatz, in der Bahn oder auf dem Flur und ihr befindet euch eingehüllt in verklemmtes, angestrengtes Schweigen? Dann beginne mit etwas Belanglosem. Es kostet etwas Mut die Stille zu durchbrechen, aber wenn du es ein paar Mal geübt hast, wird es dich weniger anstrengen. Außerdem brauchst du keine Angst vor unwichtigen und offensichtlichen Themen haben. Vielleicht scheust du dich davor über das Wetter zu reden, aber genau dieses Thema ist perfekt für den Einstieg. Es ist unverfänglich und jeder kann etwas dazu sagen. Du musst ja nicht gerade den Satz „Schönes Wetter heute“ wählen. Aber vielleicht „Hat es bei euch gestern auch so gestürmt? Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht!“ Oder „Es ist ja so schön, man kann fast schon wieder baden gehen!“ Perfekte Themen sind also belanglos und augenscheinlich und beschreiben die Situation, in der wir uns befinden. So eignet sich auch ein Wort über den Ort: „Eine schöne Uhr an der Wand, so eine suche ich auch!“

Lachen steckt an
Ein Lächeln bricht das Eis und ein Lachen wirkt ansteckend. Der perfekte Gesprächseinstieg läuft also über die gehobenen Mundwinkel. Nichts ist unangenehmer, als ein griesgrämig dreinblickender, verbittert wirkender Mensch. Ein strahlendes Lächeln kann dagegen die Stimmung im ganzen Raum beeinflussen und sich einprägen. Deshalb solltest du jedes Gespräch mit einem Lächeln beginnen. Das wirkt sympathisch.

Das Frage-Antwort-Spiel
Wenn du deinem Gesprächpartner nun ein paar Worte entlocken konntest, gilt es dran zu bleiben. Lass das Gesagte nicht einfach stehen und suche nach dem nächsten Thema, sondern versuche anzuknüpfen und so vom Hölzchen zum Stöckchen zu kommen. Das funktioniert am besten, wenn du aufmerksam zuhörst und weiterführende Fragen stellst. Die Fragen sollten offen, also nicht mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten sein. Außerdem nerven Menschen, die Fragen stellen, aber nicht auf die Antwort warten, sondern nur den eigenen Senf dazugeben wollen. Daher wird gutes Zuhören hoch geschätzt. Und wie erkennt man gute Zuhörer? Sie stellen schlüssige Fragen zum Gesagten!

Gemeinsamkeiten ausloten
Vielleicht hast du schon bemerkt, dass du und dein Kollege oder Chef beide mit dem Mountainbike zur Arbeit kommt. Solche und andere Gemeinsamkeiten eignen sich prima für ein verbindendes Gespräch. Dabei stehen gemeinsame Interessen, über die man sich austauschen kann, ganz oben.Nicht verstellen sondern authentisch bleibenHeute hört man das Wort „authentisch“ an jeder Ecke, es kann einen schon fast nerven. Aber es ist eine Maxime unserer Zeit! Während früher viel Wert auf Etikette und Höflichkeitsfloskeln gelegt wurden und es klare Verhaltensregeln am Arbeitsplatz gab, geht es heute lockerer zu. Das heißt nicht, dass man sich alles erlauben kann. Aber in der heutigen Zeit machen Menschen Eindruck, die natürlich, authentisch, ehrlich und eben ganz sie selbst sind. Wer sich verstellt und nach dem Mund redet, vielleicht sogar Meinungen äußert, die gar nicht seiner Gesinnung entsprechen, der wirkt nicht vertrauenswürdig. Ehrliche Menschen hingegen, die offen sagen, was sie tun und was sie denken (wobei man natürlich zu persönliche Themen ausklammern darf), menschlich wirken. Bei solchen Menschen kann man sich fallen lassen.

Heikle Themen im Smalltalk ausklammern

Es gibt ein paar „No-Go-Themen“ am Arbeitsplatz. Der Smalltalk bekäme durch sie Zündstoff und könnte sich so vom Geplauder in hitzige Diskussionen verwandeln. In der Freizeit kann das spannend sein, am Arbeitsplatz ist es eher Gefährlich. Solche Themen sind: Finanzielle Situation, Religion, Politik und persönliche Probleme. Aber auch Tratsch und Gerüchte, die häufig zu Smalltalk-Themen gezählt werden, sind unpassend. Hier kann man als unsozial auffallen.


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